31. Jahreshauptversammlung des Fischerverein Renke Zell am See
 

Wieviele Fische wurden 2017 am Zeller gefangen, welche Fischarten dominieren,  welche stagnieren eher, was wurde wieder in den Zeller See eingesetzt? 
Das waren die Themen der 31. Jahreshauptversammlung des FV Renke Zell am See, im Beisein von Vizebgm. Karl Weber, Vizebgm. Wimmreuter Andreas,
Stadtrat Gerald Rieder und Bezirksfischereirat Germann Walter sowie 81 Mitgliedern im Zeller Restaurant Seewirt .

Bewirtschafter Panzl Mario konnte teils erfreuliche Zahlen vermelden, so wurden 2017 gesamt 4.325 kg Fische aus dem Zeller See gefangen. 
Mit 2.598 kg führt die Reinanke, vor dem Hecht mit fast 662 kg.   Weiter steigend bzw. stabil der Ausfang an Zander und Karpfen. Seeforelle und Seesaibling
leicht stagnierend. Der Zeller See Bewirtschafter Panzl Mario stellte auch das Projekt zur Förderung der Kleinfisch Population der Elritzen und Lauben vor.

Der Besatz erfolgt zum Großteil aus der städt. Fischzucht Prielau. Die heimische Art der Reinanken (1,4 Mio. Brütlinge)) wird auf kürzest möglichem Transportwege,
optimal angepasst ans Wasser, in den See eingesetzt. Zugekauft wurden Karpfen 650 kg 2 - 3 sömmrig aus der Fischzucht Waldschach. 

Fakt war leider das kein Fischbesatz mit Seeforellen, Seesaiblingen und Zandern 2017 erfolgte. Laut Vzbgm. Karl Weber wird für 2018 ein Verbesserung
des Fischbesatzes & Budgets angesagt. Zahlreiche Veranstaltungen, so Obmann Willi Haarlander, wie Anfischen, Hechtfischen, Internat. Hegefischen,
Vereinsmeisterschaft und Jugendfischertag sind fixer Bestandteil im Jahresverlauf am See,  beliebt bei einheimischen Fischern und immer gefragter ebenso für Gastfischer.

Der FV Renke bietet sehr gut besuchte Vorbereitungskurse zur gesetzli. Fischerprüfung  an den Wochen enden Anfang April an. Die Nachwuchsarbeit zeigt 1.507 gesetzl.
geprüfte Pinzgauer Fischer , der Pongau und Tennengau damit überholt ! Neu das der 335 Mitglieder starke FV Renke Zell auch im Facebook ist.

Die  Seereinigung am 16. September 2017 mit sehr guter Beteiligung der Fischer, zeigt das Fischeranliegen für sauberes Ufer und Zeller See. Auch die Besatzarbeiten
werden tatkräftigst unterstützt. Vizebürgermeister Weber war sehr erfreut über die aktive Arbeit und gute Gebarung des Vereines. Besonders das Bestreben Gäste zum
Fischen nach Zell am See zu bringen, sowie die Mithilfe beim Besatz wird willkommen geheißen. Vzbgm Wimmreuter schätzte die  Vereins- & Jugendarbeit sehr hoch.

Ehrungen langjähriger Mitglieder und Rekordfische bildeten den würdigen Rahmen. Spitze war die Seeforelle mit 4,66 kg und 66 cm Länge von Obmann Willi Haarlander an
sehr dünner 0,16 er Schnur. Die wiederholte Anregung, durch Infotafeln  die Lage, Tiefe, Breite, Länge, Entstehung, Kubatur, Fische und  Wassertiere des Zeller See für alle
Gäste darzustellen ist leider seit 2013 (!) durch den Wegfall der vorigen Infotafel  des Vereines bei den Zeller Motorbootstegen, weiterhin ein offener Punkt ! ‚Anders die
sehr gut umgesetzten Infotafeln „Wiesenreich“ am Zeller Südufer,  dies wurde positiv vermerkt.

Den Abschluss bildete, worauf sich schon viele Mitglieder immer freuen, der Genuss des besten „Pinzgauer Beuschl “ aus der Küche des Restaurant Seewirt, für die Mitglieder natürlich gratis ! 

   
   
   
   
Bild mit Vzbgm. Karl Weber Vzbgm. Wimmreuter Andreas und Stadtrat Gerald Rieder
   
 
Willi Haarlander mit Seeforelle 66 cm und 4,66 kg Gewicht